Hartfrid Wolff -

Presse / Presse

Pressemitteilungen über die Fraktion

    20. 07. 2010

    WOLFF: Zuwanderungssteuerung - Union muss umdenken

    BERLIN. Zur Unterstützung führender Wirtschaftsvertreter für die zuletzt von FDP-Generalsekretär Christian Lindner erhobene Forderung nach Einführung einer Zuwanderungssteuerung erklärt der Vorsitzende des Arbeitskreises Innen- und Rechtspolitik der FDP-Bundestagsfraktion Hartfrid WOLFF:

    Eine effiziente und interessengeleitete Zuwanderungssteuerung ist das Gebot der Stunde. Statt bürokratischer Hemmnisse wollen wir die Zuwanderung nach zusammenhängenden, klaren, transparenten und gewichteten Kriterien wie Arbeitsmarktbedarf, Qualifizierung und Integrationsfähigkeiten steuern. Eine bessere Zuwanderungssteuerung ist Bestandteil des Koalitionsvertrages und muss zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schnellstmöglich angegangen werden. Teile der Union müssen aber noch umdenken, um dem eigenen Koalitionsvertrag gerecht zu werden.

    Aber auch in der Union wächst die Erkenntnis, dass die Steuerung von Zuwanderung durch ein System verbessert werden muss, das die Bedürfnisse des deutschen Arbeitsmarktes und die Integrationsfähigkeit der Bewerber erfasst. Denn die Einstellung von ausländischen Hochqualifizierten und Fachkräften sorgt für weitere Investitionen in Arbeitsplätze und ist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen wichtig. Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte, Forscher und Entwickler und auch Unternehmer aus dem Ausland.

    Wichtig ist zudem, dass auch im Ausland für den Ausbildungs- Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland geworben wird. Auch deshalb müssen die aufenthalts- und arbeitsmarktrechtlichen Hürden z.B. für Studenten aus Drittstaaten oder Hochqualifizierte deutlich abgebaut werden.


zur Übersicht

Portal Liberal | FDP-Bundespartei | FDP-Bundestagsfraktion | my.fdp | Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit