Hartfrid Wolff - Mitglied des Bundestages

Rems-Murr-Kreis / Regionale Berichte

Nord-Ost-Ring gänzlich aus dem Bundesverkehrswegeplan streichen

01.03.2006

Scheer und Lange auf halben Weg stehen geblieben – Endlich Einigung der CDU erforderlich

Anlässlich des Beginns der weiteren Bauarbeiten zur B 14-Ortsumgehung in Winnenden forderte der FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem Rems-Murr-Kreis, Hartfrid Wolff, ein detailliertes Verkehrskonzept für die Region Stuttgart.
"Dabei muss endlich Klarheit für alle Beteiligten eintreten", betont Hartfrid Wolff, „bisher wurden immer nur kleine Abschnitte diskutiert“. Wolff fordert die CDU-SPD Bundesregierung auf, den vierspurigen Nord-Ost-Ring gänzlich aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen. Damit kann auch mehr Finanzierungsspielraum aus Bundesmitteln, z.B. für den dringend erforderlichen Weiterbau der B 14 nach Backnang, gegeben sein.

"Herrmann Scheer und Christian Lange sind auf halben Weg stehen geblieben, weil sie lediglich die Streichung der Finanzierung der Autobahn durch den Rems-Murr-Kreis aus dem 'vordringlichen Bedarf' erreicht haben. Die Autobahn durch den Rems-Murr-Kreis und über das Schmidener Feld muss gänzlich aus dem Bundesverkehrswegeplan", verlangt Wolff.

Er fordert deshalb die SPD-Parlamentarier dazu auf, sich in ihrer Bundesregierung und beim SPD-Bundesverkehrsminister Tiefensee für die Streichung einzusetzen. "Aber auch die CDU gibt kein überzeugendes Bild ab. Vor allem sollte der Fraktionsvorsitzende der Regionalratsfraktion und MdB Joachim Pfeiffer endlich von seiner einseitigen Haltung Abstand nehmen und sich der Haltung der Fellbacher CDU anschließen."

Statt der Autobahn fordert Hartfrid Wolff im Einklang mit den FDP-Kreisverbänden Rems-Murr, Ludwigsburg und der FDP Stuttgart eine einbahnige Verbindungsstraße auf weitestgehend bestehenden Straßen zwischen Waiblingen und Kornwestheim. Damit soll Waiblingen-Hegnach und Remseck im Ortskern und im Teilort Aldingen entlastet werden und der Pendler- sowie der Ziel- und Quellverkehr aus dem Raum Fellbach/Waiblingen eine bessere Anbindung an den Raum Kornwestheim/Ludwigsburg und auf die A 81 erhalten. Die so genannte "Andriof-Brücke", die eine Option auf eine vierspurige Trasse beinhaltet, ist abzulehnen; stattdessen sollte eine niedrige Brücke zwischen Aldingen und Mühlhausen gebaut werden.
Portal Liberal | FDP-Bundespartei | FDP-Bundestagsfraktion | my.fdp | Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit