Hartfrid Wolff -

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Nordostring - CDU-Betonköpfe unsäglich

Nordostumfahrung - CDU-Betonköpfe unsäglich

Anlässlich der neuen Diskussion um den Nord-Ost-Ring erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem Rems-Murr-Kreis, Hartfrid Wolff:

Die Stellungnahme des Innenministeriums über die Zukunft des Nord-Ost-Rings ist unsäglich. Eine Autobahn über das Schmidener Feld lehne ich deutlich ab. Es ist unglaublich, wie seitens des baden-württembergischen Innenministeriums Fakten missachtet werden.

Wir brauchen eine vernünftige, an ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtete, einbahnige Lösung für die Verkehrsprobleme zwischen Waiblingen-Fellbach und Ludwigsburg-Kornwestheim. Eine Neckar-Alb-Autobahn kann und darf es in unserem dicht besiedelten Raum nicht geben. Diese Träume von einigen CDU-Betonköpfen gehören in das Reich der Phantasie.

Auch für die Wirtschaft im Rems-Murr-Kreis ist eine schnelle Lösung erforderlich. Die kann es nur mit einer einbahnigen Variante geben. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass der Nord-Ost-Ring ersatzlos aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wird und das Land die Finanzierung alleine trägt. Das zuständige Innenministerium in Stuttgart muss endlich den Antrag hierfür stellen und die finanziellen Vorraussetzungen schaffen. Eine weitere Verzögerung schadet dem Projekt.

Die CDU-Blockadehaltung und das Festhalten an einer Autobahn über das Schmidener Feld behindert diese Lösung. Die CDU ist verantwortlich dafür, dass sich das Verfahren nun schon so lange hinzieht, die Ängste der Bevölkerung nicht beseitigt und damit die Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Kreis massiv beeinträchtigt werden.

Auch die SPD ist gefordert, wieder auf einen vernünftigen Weg zurück zu kommen. Offensichtlich wollen weder Herrmann Scheer noch Katrin Altpeter wirklich eine Verkehrsentlastung der Bürgerinnen und Bürger u.a. in Hegnach und Remseck. Auch die sozialdemokratische Verweigerungshaltung ist kontraproduktiv.

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